Schulungen

Schulungen

Wir trainieren Ihre Mitarbeiter auf Basis maßgeschneiderter Schulungskonzepte

  • praxisnah
  • problembezogen
  • kostenbewusst

Aufgrund jahrelanger Beratung öffentlich-rechtlicher und privater Auftraggeber im Bau- und Forderungsmanagement wissen wir, wo die häufig auftretenden Schwachstellen bei der Abwicklung von Planungs- bzw. Bauvorhaben durch den Auftraggeber liegen.

Ergebnis der jahrelangen Zusammenarbeit mit unseren Mandaten sind unter anderem Schulungen für Mitarbeiter und Entscheidungsträger, die am typischen Bauablauf orientiert sind, regelmäßige Fehlerquellen und Problemkreise aufzeigen sowie Strategien zu deren Vermeidung vermitteln und trainieren. Dies erzeugt für die Unternehmen Kompetenz- und Qualitätssteigerung im Einkaufsprozess, Kostensenkung und Mitarbeitermotivation.

Vermittlung und Training solcher Strategien wird durch das Erarbeiten von Lösungsmodellen für aus der Baupraxis stammende Fälle erreicht. Die Schulungen erfolgen interaktiv, das heißt im Zusammenspiel der Teilnehmer und dem Referenten. Daher bezeichnen wir die Seminare als „Workshops“.

Wir bieten Ihnen u.a. folgende voneinander unabhängige Workshops à fünf Stunden an:


Modul I – Bauausführung VOB

  • Fristen
  • Bauzeiten- und Bauablaufplan
  • Baubesprechung
  • Vertretungsverhältnisse
  • Leistungsstörungen (Verzug ǀ Behinderung ǀ Mängel)
  • Nachtragsbehandlung
  • Abnahme (Teilabnahme ǀ Schlussabnahme ǀ technische Abnahme)
  • Dokumentation / Zugangsnachweis
  • Beweissicherung


Modul II – Verhalten im Insolvenzfall

  • Sicherungsmöglichkeiten vor Eintritt der Insolvenz
  • Absicherung durch Bürgschaften
  • Art und Umfang der Sicherungsmittel
  • Vereinbarung eines Sicherungsmittels
  • Zustellung des Zahlungsverlangens
  • Eröffnung des Insolvenzverfahrens
  • Rechtsfolgen der Eröffnung
  • Ansprüche im Insolvenzverfahren
  • Bedeutung des § 103 InsO / Reaktionszeiten
  • Beschleunigung des stockenden Bauablaufs
  • Schadensersatz und Verrechnungsmöglichkeiten
  • Nachunternehmerlösung im Insolvenzfall
  • Sicherstellen der Ausführungsfristen


Modul III – Abrechnung / Gewährleistungsabwicklung VOB

  • Grundsätze der Rechnungsprüfung
  • Zwischen- / Schlussrechnung
  • Schlusszahlung
  • Ausübung von Gegenrechten
  • Zurückbehaltungs- / Leistungsverweigerungsrecht
  • Aufrechenbare Gegenforderungen
  • Sicherheitseinbehalte
  • Gewährleistungsrechte nach der Abnahme
  • Mängelbeseitigung
  • Ersatzvornahme
  • Minderung
  • Schadensersatz


Modul IV – Nachträge VOB

  • Identifikation von Nachträgen
  • Nachtragsbegriff
  • Bausoll
  • Ursachen von Nachträgen
  • Nachtragstatbestände (Entstehung)
  • Typische Kombinationen von Nachträgen
  • „Versteckte“ Nachträge
  • Abwehrstrategien / Nachtragsverhandlung
  • Leistungsverweigerungsrecht des Auftragnehmers / Vermeidung
  • Optimierungspotenziale / Nachtragsbehandlung
  • Zusammenspiel verschiedener Disziplinen
  • Schnittstellen in der Nachtragsbehandlung
  • Einzelfälle zu den Nachtragstatbeständen:
  • § 2 Nr. 3 bis 8 VOB/B
  • § 6 Nr. 6 VOB/B (Behinderung)
  • § 642 BGB (Entschädigung des AN bei fehlender Mitwirkung des AG)


Modul V – Architekten- / Ingenieurshaftung

  • Planungsfehler
  • nicht genehmigungsfähige Planung
  • lückenhafte Planung
  • Planung entspricht nicht den Regeln der Baukunst / Technik
  • Planung entspricht nicht den vertraglichen Vereinbarungen
  • Haftungstatbestand: Objektüberwachungsfehler
  • Wann liegt ein Bauüberwachungsfehler vor?
  • Bausummenüberschreitung
  • Wann liegt ein Fehler des Architekten/Ingenieurs vor?
  • Fehlende / falsche Hinweise bei drohenden Kostensteigerungen
  • Verletzung von nicht vereinbarten Kostenlimits
  • Fehler im Zusammenhang mit der Kostenermittlung
  • Verletzung von Nebenpflichten
  • Verletzung einer leistungsbezogenen Nebenpflicht
  • Verursacher? Liegt ein kausal verursachter Schaden vor?
  • Anspruchsvoraussetzungen, Beispiele und Prüfungsschemata

Ihre Vorteile:

Kostensenkung und Qualitätssteigerung

Kompetenzsteigerung bei den mit Einkauf und Abwicklung von Bauleistungen befassten Mitarbeitern führt zur Vermeidung unplanmäßiger Mehrkosten, insbesondere zur Vermeidung unbegründeter Nachtragsforderungen.

Der kompetente Umgang mit Nachtragsforderungen, eigenen Gegenforderungen und insolvenzbedingten Bauablaufstörungen reduziert Mehrkosten, sichert Termintreue und schafft Planungs- bzw. Bauqualität.

Compliance

Kompetenzsteigerung führt zu sicherem, rechtskonformem Auftreten der Mitarbeiter gegenüber den Auftragnehmern und anderen Baubeteiligten.

Mitarbeitermotivation

Anwendbarkeit der erworbenen Kenntnisse im „Tagesgeschäft“ führt zur Arbeitserleichterung und steigert die Effizienz.